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Rund 6 Millionen Betroffene: Bußgeld von 220.000€ für Bisnode


Die Wirtschaftsauskunft Bisnode verdient ihr Geld mit der Sammlung und Weitergabe wirtschaftsrelevanter Daten über Privatpersonen und Unternehmen. Diese Daten stammen nicht selten aus öffentlich zugänglichen Quellen und werden von den Auskunftein so aufbereitet, dass ihre Geschäftspartner etwas damit anfangen können.

In Polen ist die Bisnode AB nun ins Visier der Datenschutzbehörde geraten, und diese hat auch umgehend das erste DSGVO-Bußgeld in Polen verhängt.


Der Vorwurf richtet sich dahingehend, dass nicht jede betroffene Person, die in dieser rund 6 Millionen Einträge umfassenden Datenbank hinterlegt sind, über die in Art. 13, 14 DSGVO (auf Polnisch RODO) enthaltenen Betroffenenrechte informiert wurde. Vielmehr wurden nur diejenigen, dessen E-Mail-Adresse sich in der Datenbank befand, entsprechend informiert. Demnach sei die Bisnode AB nur ggü. 90.000 Betroffenen ihrer Informationspflicht ausreichend nachgekommen. Die übrigen Betroffenen hätten via Telefon, auf dem Postwege oder anderweitig informiert werden können. Die Wichtigkeit der Bereitstellung von Informationen über Betroffenenrechte zeige sich bereits in dem Umstand, dass von den 90.000 ca. 12.000 Personen der Verarbeitung durch Bisnode AB widersprochen hätten, bekräftigt die Datenschutzbehörde.


Bisnode AB teilt die Auffassung nicht: Zum einen stammten die personenbezogenen Daten aus öffentlich zugänglichen Quellen und zum anderen sei mit der Information ein unverhältnismäßiger Aufwand verbunden (vgl. Art. 14 Abs. 5 lit. b DSGVO)


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